Herbstlager Samstag Abreise

Ich begrüsse euch recht herzlich zum letzten Lagerbericht vom Lager 2019. Da am letzten Tag meist nicht viel passiert, sind die Geschehnisse auch nicht sehr spannend. Das Tolle an diesem Tag ist aber, dass man sich über die Woche freut, die man mitgemacht hat. Denn es ist jedes Mal ein Erlebnis, sich über die Fortschritte, die man in der Musik macht, zu freuen, neue Freundschaften zu schliessen, alte Freundschaften wieder aufleben zu lassen, das Essen zu geniessen und bei toll geplanten Ausflügen dabei zu sein. So eine Woche ist aber immer sehr anstrengend und man kann es meist kaum erwarten, im heimischen Bett zu schlafen. Die Vorfreude, dann alle wieder in der nächsten Probe sehen zu können, ist natürlich auch immer gross. Für diejenigen unter euch, die sich aber trotzdem brennend dafür interessieren, was wir am letzten Tag machen, können dies natürlich direkt hier nachlesen.

Es ist bereits der letzte Tag und wie wir uns das gewohnt sind, zumindest für diejenigen, die nicht das erste Mal dabei sind, bedeutet es, dass wir alle nach dem Frühstück in Gruppen eingeteilt werden und das ganze Lagerhaus putzen. Als wir fertig waren, gab es für alle noch ein kleines Z’nüni um alle etwas zu stärken, bevor wir an diesem regnerischen und kalten Morgen von der Mörlialp nach Liestal fuhren und somit unser Abenteuer für ein weiteres Mal vorbei ist.

Es würde uns sehr freuen, Sie an unserem Herbstkonzert/Jubiläum/Uniformweihe begrüssen zu dürfen und Ihnen unsere gelernten Stücke und die neue, sehr schöne und überaus tolle Uniform präsentieren zu dürfen.

Lucio (Lucipicii) Steinger

Herbstlager Freitag

Am Freitag dem 4. Oktober wurden wir höchstpersönlich vom Leitungsteam mit Live Musik geweckt. Zu unserem Glück gab es keinen Morgensport und es gab direkt um 8:00 Uhr Frühstück. Danach fing es mit der zweitletzten Probe des Lagers an. Um 10.15 Uhr gab es wie immer die Viertelstündige Znünipause. Nach der Pause spielten wir die letzte Probe vor dem Lagerhaus in der eisigen Kälte, als Hauptprobe für das spätere Lagerkonzert. Mit dem Mittagessen vergnügten wir uns wie gewohnt um 12:00 Uhr. Um 13:15 hatten wir das Vergnügen in den sehr komfortablen RJBL Bus zu steigen und mit ihm die Fahrt nach Interlaken zu geniessen. In Interlaken spielten wir unser Lagerkonzert wie geplant. Nach einigen Stücken mussten wir wegen des Regens eine kurze Pause einlegen, spielten aber danach noch weitere Stücke aus dem Konzertprogramm und Repertoire. Nach dem Konzert frohlockten wir uns mit einem Getränk. Anschliessend sind wir alle zurück ins Lagerhaus gereist. Um 19:30 Uhr genossen wir das Abendessen: Den Wochenrückblick mit allen Resten der ganzen Woche, Gefolgt vom Dessert, ebenfalls Reste der Woche. Während dem Dessert spielten wir noch die letzte Runde Roulette und anschliessend wurden die drei Teams preisgegeben, die am Ende noch Spielchips hatten. Die meisten Teams gingen aber bankrott. Alles in allem war es ein sehr gelungenes Lager und wir gingen alle befriedigt ins Bett.

Fabian und Manuel Bürgin

 

Herbstlager Donnerstag

Auch diesen Morgen wurden wir um 7 Uhr geweckt. Es hatte gestern Abend geschneit und heute Morgen war es immer noch sehr kalt. Piero leitete wie gewohnt den Morgensport. Durch die sportliche Höchstleistung die wir jeden Tag bringen, wurde uns schnell warm. Der sportliche Teil des Tages ist vorüber und nun muss die Rasselbande gefüttert werden. Das Küchenteam stellte wieder ein traumhaftes Morgenessen parat. Nun ging es schon wieder an den musikalischen Teil des Lagers. Bis zum Mittag wurde noch fleissig geprobt und die letzten Feinschliffe für das Ständeli von morgen getätigt. Zudem musste unser Fagott auf die harte Tour erfahren, das selbst dirigieren gar nicht so einfach ist. Zum Mittagessen gab es einen leckeren asiatischen Wok. Nach einer kurzen Nachmittagsprobe, hatten wir die Wahl zwischen einem Film schauen und einem Spaziergang. Die Spaziergänger machten einen Spaziergang um den nahe gelegenen See, während die Gruppe Kino den Film “Pirates of the Caribbean” schauten. Nach dem Film ging alles sehr schnell. Alle machten sich für den heiss ersehnten Bunten Abend bereit. Wir wurden mit einem Apero und ein paar Stücken, welche von den Leitern vorgespielt wurden, empfangen. Nach dem füllten wir unsere Bäuche mit feinem Raclette. Die Stimmung ist wie immer super. Auch die Abendunterhaltung ist wie jedes Jahr ein Highlight. Die 4 Gruppen haben sich für dieses Jahr zusammengetan und ein grosses Theaterstück vorgeführt. In dem Theater eingebaut waren interaktive Teile, in denen die ganze Lagerleitung einbezogen wurde. So durften die Leiter Montagsmaler spielen und später gab es noch eine Pantomime mit kreativen Aufgaben. Auch die Leiter haben etwas vorbereitet und gaben uns Begriffe welche pantomiert wurden. Viele Lacher später gab es noch Dessert. Auf dem heutigen Menuplan Stand Fruchtsalat mit Schlagsahne. Michi, die Bank, hat wieder den Roulette Tisch aufgebaut und versucht eifrig den letzten verbleibenden Spielern ihre Spielchips abzuluchsen. Und so klingt ein weiterer Tag auf der Mörlialp aus.

Andrin Strübin, Florian Stauffer

Herbstlager – Mittwoch

Am Mittwoch wurden wir mit lauter Musik um 7 Uhr geweckt. Wir sprangen aus dem Bett und bereiteten uns vor für den Morgensport. Wir gingen nach draussen, um Sport zu treiben. Wir haben mit Dehnübungen begonnen, aber dann kam plötzlich der Regen. So gingen wir hinein um Pingpong Rundlauf zu spielen. Bis zum Mittagessen probten wir in mehreren grossen Gruppen. Zum Mittagessen gab es Saltimbocca mit Risotto. Nachher übten wir weiter. Vor dem Abendessen puzzelten einige, andere spielten Pingpong oder Billard. Zum Znacht gab es Gerstensuppe und Apfelwähe. Später haben sich die Gruppen zusammen auf den bunten Abend vorbereitet. Schliesslich spielten alle noch Roulette (ausser einige die schon bankrott sind), und puzzelten weiter. Und etwas später gehen wir alle zu Bett.

Damian Wyss und Marco Buser

 

Herbstlager – Dienstag

Heute Morgen wurden wir eine Viertelstunde früher geweckt, denn wir hatten einen strengen Zeitplan zu befolgen. Damit wir alle rechtzeitig aus den Betten kamen, wurden wir mit sanfter Hard Rock Musik geweckt. Es gab wie immer ein feines Zmorgen. Schliesslich standen alle pünktlich um 8:10 Uhr warm gekleidet vor der Haustüre. Auf gehts! Nach einer Stunde Autofahrt, kamen wir an der Brienzer Rothornbahn an. Mit der fuhren wir wieder eine Stunde aufs Rothorn. Als wir zuoberst ankamen, genossen wir die schöne Panoramaaussicht der Alpen. Weiter wanderten wir zum Eisee. Verschwitzt und erschöpft assen wir bei strahlender Sonne dort unser Zmittag. Ein paar wenige entschieden sich wieder zurück zur Bergspitze zu wandern, die anderen nahmen den Sessellift bis nach oben. Ein kurzes Stück mussten wir wieder zur Rothorn Bahn wandern und dann hiess es Abschied nehmen von den wunderschönen Bergen. Unten angekommen fuhren wir wieder mit unseren Bussen zurück ins Lagerhaus. Im Lagerhaus angekommen hiess es dann duschen!!! Frisch geduscht und hungrig assen wir Spaghetti Bolognese. Nach dem Essen gab es noch eine Gesamtprobe. Wir liessen den Abend gemütlich ausklingen mit unserem Abendprogramm Roulette und gingen müde ins Bett.

 

Serafine Marti, Nele Klockow, Rina Strübin, Carmen Wyss

Herbstlager – Montag

Der Weckdienst berieselte unsere Trommelfelle heute Morgen mit (fast) wunderschönen Metal-Varianten von allseits bekannten Klassikern. 

Wie immer haben wir uns mühselig aus dem warmen Bett gequält und uns zum morgendlichen “Sport” begeben. Unsere Anstrengungen wurden mit einem exquisiten Frühstück belohnt. 

Als wir uns unsere Bäuche vollgeschlagen hatten, konnte sich unserer musikalischen Genialität nichts mehr in den Weg stellen. Wir trällerten und tröteten den ganzen Vormittag hindurch. Zuerst hatten wir eine Stunde Gesamtprobe. Danach hatten wir bis zum Zmittag Registerproben.  Die Küche entlohnte unsere Mühen mit selbstgemachten Schnitzeln. 

Es war sehr delikat. Am Nachmittag wurde weiter geprobt. Am Vieri gab es Zvieri 🙂 

Danach haben wir uns ausgetobt beim Pingpong, Billiard und Tischfussball. 

Wir wurden von der Küche gerufen um zu dinnieren. Sie verwöhnten uns mit Älplermagronen und bestem Schweizer Apfelmus. 

Anschliessend haben wir uns kreativ betätigt und trafen die ersten Vorbereitungen für den Bunten Abend, woraufhin wir den Nachtisch verschlungen haben. Wie jeden Abend beendeten wir den Tag mit unserem Lager-Roulette. Wir alle gingen zeitig ins Bett, da morgen ein Abenteuer in schwindelerregender Höhe auf uns wartet. 

Florian (Westpisser) und Nouki

 

Herbstlager – Wi(r)llkommen zum Sonntag

Wir mussten am Morgen aufstehen. Wir wurden mit toller Kindermusik geweckt. Wir hatten Morgensport. Wir rannten einen Slalom mit Puzzleteilen. Wir hatten zwei Puzzles mit Katzen. Wir hatten Puzzleteile verloren. Wir hatten Puzzleteile gefunden. Wir gingen nachher Morgenessen. Wir mussten um 0900 einspielen. Wir haben uns nach 10 Minuten in die Register aufgeteilt. Wir haben in den Registern geprobt. Wir hatten Znüni. Wir mussten weiter proben. Wir haben immer noch in Register geprobt. Wir haben zu Mittag gegessen (Schnitzel und Nudeln mit Pilzrahmsauce). Wir durften alle unsere Ämtli ausführen. Wir hatten Freizeit. Wir hatten Zeit zum Zähne putzen. Wir haben weiter in Register geprobt. Wir haben um 1500 gemeinsam geprobt. Wir hatten Zvieri mit Kuchen und Früchten um 1600, sowie viel Freizeit. Wir haben Rundlauf gespielt (Pingpong). Wir hatten viel Spass. Wir dinnierten um 1800 im Speiselokal Käseschnitte. Wir waren sehr beglückt. Wir hatten noch mehr Freizeit. Wir probten gemeinsam weiter. Wir verspeisten ein königliches Dessert. Wir spielten um 2100 Roulette. Wir hatten Spielgeld verloren und gewonnen. Wir sitzen hier und schreiben diesen Bericht. Wir spielen jetzt Gemeinschaftsspiele. Wir enjoyen den Abend. Wir lassen den Abend ausklingen. Wir sagen Sali und bis zum Herbstkonzert.

Wir (Oli Kaufmann, Sascha Lange)

 

Herbstlager Samstag – Ankunft

Wir haben uns glücklich um 13:30 Uhr in Liestal beim Gestadeck Schulhaus getroffen und sind dann um 14:00 Uhr in Richtung Mörlialp losgefahren. Nach ca. zwei Stunden sind wir dann gesund und munter in unserem Lagerhaus eingetroffen. Als wir unsere Zimmer eingerichtet haben, trafen wir uns im Gemeinschaftsraum für eine Vorstellungsrunde und andere Infos. Um 18:00 Uhr gab es dann endlich Abendessen (Kürbissuppe mit Wienerli und Salat). Danach hatten wir das Vergnügen mit Michael Ferner die erste Probe durchzuführen. Bei dieser Probe, spielten alle Registerleiter mit um sich ein Bild für die Registerproben zu machen. Als wir die zweistündige Probe überstanden hatten, gab es ein kleines Dessert. Anschliessend begann tägliche Abendprogramm, Roulette. Für das Roulette haben wir Zweiergruppen gebildet, die wir ausgelost haben. Louis war die Glücksfee und hat die Löslein gezogen. Wir haben für das Spiel 500 Spielchips bekommen. Man sollte bis am Freitag einen möglichst hohen Gewinn erzielen aus den 500 Chips. Als wir das beendet haben, gingen wir langsam ins Bett.

Marco Surer, Fabian Wirz

 

RJBL ON TOUR am SJMF in Burgdorf

Mit gutem Wetter, guter Stimmung und viel Vorfreude, machten wir uns auf dem Weg nach Burgdorf im Kanton Bern.  Die Fahrt verlief problemlos und ohne Stau. Nach der Ankunft verstauten wir das ganze Gepäck und die Instrumente im Depot und starteten offiziell in unser aufregendes Wochenende.

Schon gab es auch schon Mittagessen. Man muss sagen, das Essen war immer gut und abwechslungsreich. Gleich danach hatten wir den ersten Auftritt auf der Landibühne. An diesem spielten wir Unterhaltungsmusik. Am Nachmittag konnten wir dann selber das Areal erkunden und die ersten musikalischen Einblicke bekommen. Es war warm und daher super, um den ganzen Tag draussen zu sein. Bald war es schon Abend und wir gingen alle zusammen zum Nachtessen.

Nach dem Essen, gingen wir alle zum Konzertsaal, um uns einen Auftritt anzuhören. Nach dem Konzert gab es auch verschiedene Möglichkeiten sich zu unterhalten. Wir schauten bei der Aussenbühne Auftritte verschiedensten Showgruppen. Die Stimmung war sehr gut und alle hatten Spass, tanzten, sangen und lachten. Gegen den späteren Abend waren wir noch im Hauptzelt, wo wir und nochmals Showgruppen anhörten. Alle waren gut drauf und alle liessen sich aufs Feiern ein. Kurz vor Mitternacht war es dann Zeit, um ins Bett zu gehen.

Am Sonntagmorgen, mussten wir früh aufstehen, weil wir schon am Morgen unseren benoteten Auftritt hatten. Mit dem Bus fuhren wir zum Konzertlokal wo wir uns einspielten und für das Vorspiel vorbereiteten. Wir waren bereit unser Bestes zu geben und konnten es kaum erwarten auf die Bühne zu gehen. Alles lief super. Wir waren stolz auf uns und konnten zufrieden sein mit unserer Leistung. Wir wurden 17. von 26 in der Kategorie Harmonie Unterstufe 2 gesamtschweizerisch, und hatten die Nase vorn, wenn nur regionale Bands betrachtet wurden. Eine gute Leistung, mit der wir zufrieden waren. Bald war der Sonntag auch schon vorbei und wir machten uns auf den Weg zurück nach Liestal.

Dies war unser spannendes und aufregendes Wochenende In Burgdorf.

Philipp Bretschneider

 

Zeitungsbericht OBZ vom 3. Oktober 2019

 

 

 

Liestal findet Stadt

Während dem gesamten Wochenende betrieb die RJBL zusammen mit der Stadtmusik einen Verpflegungsstand auf dem Zeughausplatz, an dem man sich mit Currywurst, Pommes und Getränken verwöhnen konnte.

Zusätzlich trafen wir uns am Samstagnachmittag, 7. September 2019, vor dem Migros und bereiteten uns auf die Parade des Stadtfestes vor. Dort starteten wir die Parade als Nummer 1 zusammen mit der Stadtmusik Liestal. Wir liefen von dort durch das ganze Stedtli bis zur Allee und verteilten Ketchup und Flyer als Werbung für unsere Currywurst-Bude.

Am Sonntag um 12 Uhr trafen wir uns mit der Stadtmusik erneut. Wir bereiteten uns in einem kleinen Einspiellokal auf den Auftritt vor. Um 13 Uhr startete das rund halbstündige Konzert auf der Bühne auf dem Zeughausplatz. Trotz regnerischem Wetter konnten wir das Publikum bestens unterhalten.

 

Fabian Bürgin und Manuel Bürgin