Herbstkonzert 2017 – Manege frei!

Am 04. November 2017 war es wieder soweit und unser Jahreskonzert fand in der schön dekorierten MZH Seltisberg statt. Dieses Jahr verzauberten wir gemeinsam mit den Musikgesellschaften Seltisberg und Lupsingen unsere Gäste mit Zirkusmusik. Moderiert wurde unser Konzert vom Zirkusdirektor (Oliver Kaufmann) und dem tollpatschigen Clown Freddy (Raphael Luzio). Zudem gab es einige wunderschön gespielte Soli, ein Pantomimen-Spiel und eine akrobatische Showeinlage.
Neben einer tollen Tombola konnten sich die Besucher mit einem feinen Nachtessen verpflegen. Am vielseitigen Kuchenbuffet fand jeder Besucher noch etwas Süsses zum Kaffee.

 

Es war wie jedes Jahr ein wunderschönes und lustiges Konzert doch etwas war ein wenig anders…

Es war das letzte Jahreskonzert mit unserem langjährigen Dirigenten Rolf Wiesner. Denn er wird uns leider Ende Jahr verlassen. Dankbar werfen wir einen Blick zurück auf alle Proben, Lager, Konzerte und Augenblicke, die wir mit ihm erleben durften. Wir werden jetzt noch die Zeit mit ihm geniessen und freuen uns darauf, ihn an unseren weiteren Konzerten als Gast begrüssen zu dürfen.

 

Diana Bürgin

 

Herbstlager – Samstag: Heimreise

Es ist wieder einmal so weit und eine weitere Woche Musik-Herbstlager mit der Regionalen JugendBand Liestal ist bald schon Geschichte. Die Woche zog wieder einmal im nu vorüber und es ist die letzte Tagwache mit vielen Freunden und Kollegen. Um 7:30 Uhr – wenn man genau sein möchte -wurden wir sanft von tollen Schlagern aus dem Schlaf gerissen. Auf dem Weg zum Frühstückstisch und am Frühstückstisch selbst sieht man ein letztes Mal die müden Augen aller Mitglieder, Neuzugänge und Leiter bevor es an den grossen Hausputz geht. Als wir uns alle gestärkt hatten, sind auch bereits die Ämtli vorgelesen worden.

10:30 Uhr ist auch bereits alles getan. Das Lagerhaus ist geputzt und abgenommen. Anschliessend gab es noch das übliche Gruppenfoto am Ende des Lagers. Die Abfahrt um 11:00 Uhr nach Liestal war sehr ruhig, viele haben geschlafen oder sich etwas Ruhe gegönnt. Nach ca. 1½ Stunden Fahrt gab es auch eine 30-Minütige Pause zur Stärkung für die letzte Etappe nach Hause, hier haben wir uns auch von unserem Dirigenten verabschiedet welcher direkt nach Hause fährt.

In Liestal angekommen wurden alle auch bereits von den Eltern erwartet. Als alles versorgt und ausgeladen war, verabschiedeten wir uns alle voneinander und hoffen viele Gesichter nächstes Jahr wiederzusehen um ein weiteres tolles Lager erleben zu können.

Mit diesen Worten möchte ich mich verabschieden. Das diesjährige Lager ist beendet und ich hoffe Sie an unserem Jahreskonzert in Seltisberg am Samstag, 4.11.2017 mit unseren tollen Stücken begeistern zu können.

Lucio Steinger

 

 

Herbstlager – Freitag: Konzert Chur

Nach einem gelungenem bunten Abend wurden wir um 7:30 Uhr geweckt und besammelten uns im grossen Saal zum Frühstück. Von 9:15 bis 10:15 Uhr meisterten wir die erste Gesamtprobe an diesem Tag, es wurden mehrheitlich jene Stücke geprobt, welche wir am Nachmittag in Chur aufführten. Nach einer kurzen Verstärkung im Sinne eines Znüni begaben wir uns nach draussen und probten erneut das Konzertprogramm für Chur durch. Wir spielten zum zweiten Mal in dieser Woche draussen. Das Echo der Berge hat uns erneut überrascht, es ist witzig und faszinierend zugleich. Zum Mittagessen verwöhnte uns das Küchenteam mit Frikadellen, Reis & Bohnen. Bereits vor dem Mittag versorgten wir unsere Instrumente in die Koffer und verluden sie in den Anhänger. Um 13:30 Uhr begaben wir uns nach Chur. Dort angekommen, bereiteten wir uns auf das bevorstehende Platzkonzert vor. Während den Vorbereitungen erschwerte uns der Wind extrem die Arbeit, Notenblätter flogen wiederholt durch die Fussgängerzone. Während dem Konzert dirigierte Rolf alle Stücke auswendig, aus einem einzigen Grund: Rolf muss in seiner Partitur viel öfters blättern als wir, daher wären ihm die Blätter schon lange weggeflogen. Während dem vierten Stück begann es zu regnen, alle Zuschauer verschwanden und auch wir konnten kein weiteres Stück vortragen. Wir flüchteten vor dem Regen ins Trockene und verluden anschliessend unsere Instrumente. Wohlverdient gönnten wir uns einen kurzen Besuch in einem am Platz anliegendem Restaurant. Kurz nach 18:00 Uhr gab es Nachtessen, es gab eine Zusammenstellung der Resten der vergangenen Woche, somit ass jeder individuell sein Lieblingsmenu. Um 19:30 Uhr trafen wir uns alle zu einer Sitzung, in der wir die grundlegenden Ideen und Kriterien unser neuen Uniform festzulegen, die wir ab 2019 einführen wollen. Wie jeden Abend begann um 20:45 Uhr das Töggeliturnier, anschliessend gab es eine kleine Rangfeier. Lucio und Pascal hatten durch das gesamte Turnier am meisten Punkte gesammelt und gleichzeitig das beste Torverhältnis erzielt. Nun schreiben wir Euch diesen Bericht. Die jüngeren Mädchen werden anschliessend eine Pyjamaparty veranstalten, die restlichen Bandmitglieder werden den letzten Abend vom RJBL-Lager 2017 zusammen geniessen.

Wir wünschen Euch allen einen schönen Abend,
Raphael Luzio und Manuel Bürgin

 

Herbstlager – Donnerstag: Bunter Abend

Der Morgen begann wie üblich mit dem Morgensport, alle waren froh, dass wir wie jeden Tag früh aufstehen mussten. Danach kurz Morgenessen und ab in die grössere Registerprobe. Später probten wir alle gemeinsam. Nach dem Mittagessen hatten wir kurz Zeit für einen Mittagsschlaf.

Alle wieder erholt, probten wir nochmals kurz gemeinsam drinnen und danach draussen bei Prachtswetter in der warmen Herbstsonne.

Ab 15:30 Uhr vergnügten wir uns mit verschiedenen Sportarten. Im Anschluss machten wir uns alle bereit für den besten Abend im Lager, den Bunten Abend. Nach einem gemütlichen Fondue konnten wir die verschiedenen vorbereiteten Aufführungen präsentieren. Danach konnten wir uns mit dem Dessert befriedigen und liessen den Abend gemütlich ausklingen.

Oliver Kaufmann und Sascha Lange

 

Herbstlager – Mittwoch: Der Tag des Schnitzels

Weshalb der Tag des Schnitzels?

Am Morgen als wir in den Registerproben sassen,
hörten wir das letzte „Oink“ des Säulis aus der Küche rasen.
Es klopfte in allen Räumen,
so dass wir nur noch vom Schnitzel träumen.
Das Schnitzel wurde paniert
und so auf dem Teller serviert.
Dieses Schnitzel verleihte uns den ultimativen Gaumenschmaus der Woche
mit einem zarten „Mousse au Chocolate“ à discretion als Nachtisch in unserer Lagerwoche. Nach dem panierten Schnitzel ging es auf die Schnitzeljagd.
Kleine Holzschnitzel weisten uns den Schnitzelpfad (wobei wir oft in die falsch geschnitzelte Richtung geführt wurden).
Es ging über Stock und Stein, Wald und Moos, Gras und Strass‘.
In unserem Schnitzelziel
gab es sehr viel,
bessessen von dem Essen tranken wir Tee
und die Idee war voll okee 🙂
Zurück im Lagerhaus berührte uns der Duft der Fotzelschnitte in der Nase,
welcher uns führte zur Extase,
zum schreiben dieses Bericht,
und nun freuen wir uns auf das nächste Gericht.

Dieser Tag machte uns schlapp,
hielt uns jedoch nicht vom reimen ab.

Tonja Stöcklin und Ariane Kaufmann

 

Herbstlager – Dienstag

Heute, am Piero-Tag wurden wir mit Schlagerhits geweckt. Nach dem täglichen Morgensport wärmten wir uns mit Kaffee und heisser Schokolade. Bis zum Mittag probten wir in den einzelnen Registern. Nachdem wir unsere Bäuche mit Chässchnitte gefüllt hatten wurde wieder musiziert. Am Nachmnittag statteten wir dem Rufalipark einen Besuch ab, in dem wir unsere Zeit mit Ping-Pong, Air Hockey und 8er-Tischfussball verbrachten. Die Zeit verging schnell und schon bald mussten wir in unser schönes Lagerhaus zurückkehren. Zum Abendessen bekamen wir Fleischkäse mit Salat serviert. Es folgte das abendliche Töggeliturnier. Nach diesem anstrengenden Tag freuten wir uns alle auf unsere Betten.

Die wunderschöne und nette Lorena (Niederhauser) und der super coole Flo (Wespisser)

Herbstlager – Montag

Mit einem wunderschönem Sonnenaufgang starteten wir in den Morgen. Nach dem Morgenjogging waren dann auch die letzten verschlafenen Gesichter wach. Die RJBL stärkte sich durch ein vielfältiges Morgenbuffet, das von unserem super Küchen-Team zubereitet wird. Später ging es mit Registerproben weiter und schon bald war es wider Mittagszeit und stärkten uns mit Sphagetti Napoli und Salat.

Nach eineinhalb Stunden Registerprben am Nachmittag bekamen wir Zeit um in den verschiedenen Gruppen den bunten Abend zu planen. Es soll eine Zirkusaufführung entstehen, mit viel Kreativität und Ideen….hoffentlich 🙂 Vor dem Abendessen powerten wir uns mit Ping-Pong Rundlauf und Töggeli-Matches aus, damit wir mit Heisshunger den Riz Casimir geniessen konnten. In der Gesamtprobe übten wir die Stücke, an denen wir an diesem Tag geprobt haben. Den Abend liessen wir mit Töggeli-Matches, Ping-Pong Rundläufen und guten Gesprächen ausklingen.

Carmen Wyss & Carola Kaufmann

 

Herbstlager – Sonntag

Sonntag, 1. Oktober 2017, der erste komplette Tag im RJBL-Lager. Pünktlich um 07:00 war Tagwache. Danach folgte der Morgensport und ein ausgiebiges Frühstück mit den gespendeten Zöpfen und Birchermüsli. Daraufhin die erste Registerprobe, intensiv wurde an den Stücken „Can-Can“, „O mein Papa“ und dem „Radetzky-Marsch“ geprobt. Damit wir am Nachmittag unsere Pace halten konnten, wurden wir am Mittag mit Kartoffelstock und Ragout gestärkt. Es folgten weitere Registerproben und schliesslich das Nachtessen.
Es gab Nudeln und Gemüse. Kleiner Tipp am Rande, bitte die Teigwaren nicht gleich lange steamern wie man sie im heissen Wasser kochen sollte, sie werden sonst pappig.
Anschliessend folgte noch die Gesamtprobe, bei welcher man doch schon erste Verbesserungen erkennen konnte.
Zum Schluss wurde noch das Abendprogramm bekannt gegeben, dieses Jahr gibt es ein „Töggelikastenturnier“.

Timon Bischofberger

 

Herbstlager – Samstag Ankuft

Um 12 Uhr ging die Reise los. Wir sind nach etwa 2 Stunden im Heidiland gelandet und machten eine Pause. Mit einer sehr guten Verpflegung ging es dann auch schon weiter. Nach etwa einer Stunde trafen wir endlich in Obersaxen ein. Wir richteten uns ein und nach der Vorstellungsrunde, hatten wir  auch noch ein paar Minuten Zeit die Ortschaft zu erkundigen. Flo und ich (Flavio) machten uns dann auf den Weg. Dann gab es Abendessen, mit Bäuchen voller Kürbissuppe probten wir auch das erste Mal im Meininger Haus. Das war ein schöner Tag.

Flavio Scopel und Florian Wespisser

 

RJBL-Vorstands-Ausflug am 16.09.2017

Unser Ausflug startet am Mittag in Liestal bei der feierlichen Eröffnung der Musikschule Liestal mit viel Musik, Gesang und einem Rundgang durch das Gebäude. Wir übergeben den Schulleitern im Namen der RJBL eine wunderschöne Orchidee mit den besten Wünschen für die Zukunft.

Nun startet der zweite Teil vom Ausflug. Per ÖV fahren wir nach Basel. Im Bahnhof erfahren wir von Michi, wie wir nun in den nächsten Stunden spielerisch im Zick-Zack die Stadt entdecken werden, indem wir Aufgaben lösen, die uns von Highlight zu Highlight führen werden.

Vom 13.5 m hohen Hammering Man am Aeschenplatz, zum St. Albantor, durch die St. Alban-Vorstadt vorbei an einem von sechs übriggebliebenen Baslerdybli-Briefkästen, arbeiten wir uns durch bis zur Münsterterrasse. Im Café Huguenin am Barfüsserplatz stärken wir uns erstmals für das, was da noch kommen wird.

Am Fuss der Wettsteinbrücke erfahren wir, dass einst drei grosse Basiliske als Brückenhüter die Brücke bewachten. Auf der Kleinbaselseite schlendern wir auf dem Rheinuferweg rheinabwärts zuerst bis zum bronzenen Stadtmodell und dann zur Kaserne. Ein paar Schritte zurück leitet uns das Spiel über die Mittlere Rheinbrücke zurück nach Grossbasel zum Markplatz.

Nun wird es etwas gruselig, den wir sollen durch das Totengässli zum Nadelberg hochgehen. Durch das Imbergässli, wo gerade ein Konzert der speziellen Art von Fenster zu Fenster über diverse Balkone quer durch die Stadt uraufgeführt wird, gelangen wir in den Spalenberg zur Ehrentafel von Roger Federer am Basler «Walk of Fame». Hier wurde er zum «Ehrespalebärglemer».

Im Quartier vom Heuberg und Leonhardsgraben, das noch sehr ursprünglich und nebenbei einfach zauberhaft schön und ruhig ist, spazieren wir am Teufelhof vorbei bis zum Lohnhof. Dass die Stadt 5 Berge hat (Spalenberg, Gemsberg, Heuberg, Nadelberg und Leonhardsberg), war uns nicht wirklich bewusst. Nun führt uns der Weg wieder hinunter in die Stadt bis zum Fasnachtsbrunnen von Jean Tinguely beim Stadttheater. Hier Enden die zu lösenden Aufgaben.

Wir spazieren  für’s Nachtessen zurück ins St. Albanquartier zum Restaurant Cibo Mediterraneo. Hier bleibt und viel Zeit, beim Genuss von diversen Köstlichkeiten aus dem Mittelmeerraum, zum Reden über das Erlebte, aber auch das Klären von Details betreffend dem bevorstehenden Lager in Obersaxen, auf das wir uns alle freuen.

Die ältere Generation verabschiedet sich hier und was die Jüngeren nun noch anstellen, bleibt ein Geheimnis.

Nicht nur das Wetter bescherte uns einen abwechslungsreichen, spannenden und grossartigen Tag.

Carmen Enggist