Lager Samstag – Die Anreise

Heute haben im Kanton Baselland die Herbst-Schulferien begonnen. Das heisst für ein paar Mitglieder der RJBL – wie jedes Jahr – es geht endlich wieder los. Pünktlich um 13.30 Uhr besammeln sie sich auf dem Gestadeckplatz für die Reise zum diesjährigen Herbstlager.

Der Weg – es wird kein leichter sein

Aufgrund der eher kleinen Teilnehmerzahl fällt die Anreise anders aus als die Jahre zuvor. Es gibt weder Car noch Kleinbusse. Stattdessen werden Teilnehmer und Leiter auf mehrere Pkws verteilt. Innerhalb weniger Minuten fahren wir ab und es geht im Konvoi die ersten Meter bis zur Autobahnauffahrt. Sobald freie Fahrt herrscht, sehen wir die anderen nach und nach vorbei- und davonziehen. Das kommt daher, dass wir mit dem Materialanhänger unterwegs sind, der fast nochmal das Fahrzeuggewicht auf die Waage bringt.

Wenig verwunderlich sind, als wir dank Gelände-Übersetzung und 3.0-Liter-Benzinerpower schliesslich auf dem Balmberg ankommen, alle anderen schon dort und erwarten uns. Ja, die steile und kurvenreiche Passstrasse hat Motor und Getriebe ordentlich beansprucht, was sich beim Ankommen auch durch einen leichten Kühlwassergeruch bemerkbar macht.

Die Ankunft – die Hausregeln sorgen für verzogene Gesichter

Als erstes – da nun jetzt endlich alle versammelt sind – werden durch Präsi Flo die Hausregeln vorgetragen, die er vorgängig von unserer Vermieterin erhalten hat. Nach einigen Minuten stellt sich heraus, dass das erst der erste Teil mit den zum Ausladen entscheidenden Regeln war. “Den Rest erzähle ich, wenn wir die Zimmer eingerichtet haben.”, so ein leicht angesäuerter Flo. (Eine Regel, die sowohl für Schmunzeln als auch für Stirnrunzeln sorgt, sagt, dass die Betten auf keinen Fall verschoben werden dürfen, da das Abdrücke auf den Teppichböden hinterlässt.)

Nach erfolgreichem Zimmerbeziehen und Ausladen (es gab noch eine Menge Küchenmaterial, Esswaren und weiteres) machen wir eine kurze Vorstellungsrunde, da wir tatsächlich zwei neue Gesichter dabei haben. Im Anschluss werden die Mitglieder (und fast auch einer der Leiter) in die Ämtli- und Aktivitätengruppen eingeteilt. Und der zweite Teil der Hausregeln folgt. Die Spannung darauf, was da noch kommen mag, ist deutlich zu spüren. (Viel Neues kommt nicht dazu, vor allem für die, die nicht zum ersten Mal im Lager sind). Jetzt sind wir wirklich vorbereitet auf unseren Aufenthalt hier.

Der Abend – Einrichten, Znacht und Proben

Anschliessend macht sich das Küchenteam sogleich an die Vorbereitungen für das Nachtessen, während einige Meter weiter auch der Proberaum eingerichtet wird und einige schon (fast übereifrig) mit Üben beginnen. Andere geniessen die freie Zeit bis zum Znacht und spielen Tischtennis.

Wie seit einigen Jahren wird die traditionelle Kürbissuppe mit Wienerli und Brot serviert, dieses Jahr neu auch mit Vegi-Variante. Diese wird auch zum Probieren am Tisch herumgereicht und bewertet.

Als Zeichen der Solidarität wird der Abwasch durch das Leiterteam gemacht. (Auch das ist keine neue Idee.) Kurz darauf wird sich auch schon versammelt zur ersten Probe dieses Lagers. Beim Schlagzeug-Register herrscht noch etwas Uneinigkeit, was denn jetzt wo stehen soll, sonst ist es ein guter Einstieg für Michael, der sofort die Stellen für die Registerproben identifiziert, und auch für die Registerleiter. Da werden fleissig Notizen für die kommenden Tage gemacht.

Der Ausklang – die Nacht rückt näher

Nach der Probe haben sich die Teilnehmer – und auch die Leiter – ein Dessert verdient. Für ein Stück Schokokuchen machen wir doch gerne eineinhalb Stunden Probe. Der feine Kuchen wurde gesponsert von Esther und Noemi. Herzlichen Dank dafür.

Für die Jüngeren bleibt anschliessend noch etwas Zeit zum Spielen, bevor die erste Nachtruhe eingeläutet wird. Für manch anderen hat die Nacht womöglich gerade erst begonnen…

Erik, Fabian, Phil