Herbstlager – Dienstag

Wie jeden Tag wurden wir qualvoll durch Musik aus den Bettern getrieben. Für den Morgensport mussten wir uns gegenseitig Bälle im Treppenhaus nach oben und unten werfen. Dafür wurden wir mit einem feinen Zmorgen belohnt. Danach hatten wir bis zum Znüni Registerproben. Nach einer kurzen Stärkung hatten wir eine gemeinsame Probe bis zum Mittag.

Zum Essen gab es Schnitzel mit Kravättli. Es war SEHR lecker! Nach den Ämtli (putzen und Abwasch) hatten wir einen Postenlauf zu bewältigen. Als ersten Posten mussten wir Verbotsschilder fürs Herbstkonzert dekorieren. Danach bekamen wir Infos für einen Posten über ein Schnurtelefon. Als wir am zweiten Posten ankamen mussten wir einen Rhythmus vorklatschen. In diesem konnten wir am nächsten Posten einen Morsecode entdecken und per Armstellungen über einen See senden. Dieser führte uns zu der Feuerstelle hinter dem Lagerhaus. Dort gab es Schlangenbrot zum selber machen.

Zum Znacht gab es Älplermagronen mit Apfelmus. Und nach einer Probe ein feines Caramelchöpfli. Als Challenge für das heutige Ping-Pong-Turnier mussten wir an Stelle von Schlägern pro Gruppe je ein grosses Schneidebrett benutzen. Danach mussten wir ins Bett.

Damian Wyss, Florian Stauffer

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Herbstlager – Montag

Um 7:00 Uhr wurden wir unsanft von Metalmusik geweckt. Da es am Morgen draussen regnete, fand der Morgensport drinnen statt. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine der Gruppen fing mit Ping-Pong spielen an, während die andere Gruppe mit verschiedenen Aufgaben das Treppenhaus hoch und runter lief. Danach gab es wiedermal ein super Frühstück. Um 9:00 Uhr fingen die Registerporoben an. Mit Riz Casimir wurden wir um 12:00 Uhr köstlichst verwöhnt. Zum Dessert bekamen wir wie jedes Jahr von Bernhard Sutter fantastisch gute Crémeschnitten spendiert.

Wegen Reperaturen wurde uns um 13:00 Uhr der Strom abgestellt, das hielt uns aber nicht davon ab, an unserer Ping-Pong Karierre weiter zu arbeiten. Um 14:00 Uhr hatten wir die erste und letzte Gesamtprobe für diesen Tag, danach ging es mit Spiel und Sport weiter.

Zum Abendessen gab es dann Käseschnitten mit Salat und Fruchtsalat zum Dessert. An diesem Abend hatten wir dann um 19:15 Uhr die erste Besprechung für den Bunten Abend. Den Tag beendeten wir mit dem täglichen Ping-Pong Turnier, dies wurde durch verbinden der Beine der Spielpartner etwas schwieriger gemacht. Es war wiedermal ein sehr toller und lustiger Tag.

Lorena Niederhauser, Carmen Wyss

 

Herbstlager – Sonntag: Probetag

Wie jedes Jahr ist um 7 Uhr Morgens Tagwache. Diesen Tag durften mit einer Reise in unsere Kindheit beginnen. Die Liste der Lieder, die aus den Musikboxen dröhnten begannen bei Benjamin Blümchen und endeten bei Bob der Baumeister. Dazwischen waren auch Klassiker wie Spongebob Schwammkopf, Heidi und viele weitere zu hören.
Um 7:30 begann der Morgensport unter der Leitung von Fitnesscoach Piero.
Nach dem Sport ging es direkt ans Morgenessen, das liebevoll vom Küchenteam vorbereitet wurde.
Um 9:00 begann die alljährliche Sonntagsprobe. Nach einem kurzen gemeinsamen Einspielen teilten sich die Register auf. Somit konnte sich jeder um seine persönlichen Problemstellen kümmern.
Um 10:00 war eine kurze Pause mit Znüni angesagt. Die Registerprobe ging wie gewohnt weiter. Um 12:00 zauberte das Küchenteam ein leckeres Ragout mit Kartoffelstock und Karotten auf Tisch.
Um 14:00 begann der nächste Teil der Registerprobe.
Um 18:00 lies sich das Küchenteam von der asiatischen Küche inspirieren und kochten einen Gemüsewok für die ganze hungrige Mannschaft.
Um 20:00 fing die Gesamtprobe an, bei der unser Gelerntes vom Tag die Stücke einbringen konnten.
Um 21:00 begann die zweite Runde des RJBL-Pingpong-Turniers. Und mit dem liessen wir den Tag langsam ausklingen.

 

Und nun noch ein Bericht vom Radio RJBL:

Das Wetter. Das Wetter auf der Mörlialp war am Morgen Sonnig bei einer Temperatur von milden 15°C. Gegen den Abend kamen vereinzelt kurze Regenschauer.

Und nun zu den wichtigste des Tages in kürze:

  • Ich lernte das Spiel 36-lis uff kennen.
  • Die Waldhörner zeigten wieso ihr Instrument auch Glückspirale genannt wird.
  • Der Autor dieses Berichts hat ein grosses Bier verdient.

Dies waren die wichtigsten Neuigkeiten des Tages.

 

Andrin Strübin

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Herbstlager – Samstag: Ankunft

Um zwei Uhr Nachmittags ist es endlich wieder so weit. Die RJBL fährt ins Lager auf die Mörlialp, auf der wir vor drei Jahren schon Mal waren.  Gut zwei Stunden dauerte die Fahrt und nachdem wir angekommen waren wurde erstmal alles ausgepackt und eingerichtet. Die Küche verwöhnte uns mit köstlicher Kürbissuppe mit Wienerli und im Anschluss fand die erste Probe statt.  Das gemeinsame Abendprogramm findet dieses Jahr in Form eines Tischtennis Turniers statt. Nach den hitzigen Ping-Pong kämpfen gingen die Ersten auch schon zu Bett.

Florian Wespisser

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Vereinsausflug in den Europapark

Am heutigen Tag trafen wir uns am Gestadeckplatz in Liestal um 7:15 Uhr. Zügig machten wir uns auch schon auf den Weg in Richtung Europapark. wo wir nach ca. 1 1/2 Stunden Fahrt auch schon ankamen. Danach hatten wir Freizeit und durften in Gruppen bis um 14 Uhr alleine den Park erkunden. Manche haben auch noch ein paar Gruppenbilder auf Bahnen gemacht (diese könnt ihr unten anschauen). Bei der Tiroler Wildwasserbahn haben wir uns alle besammelt um eine gemeinsame Fahrt zu unternehmen. Als nächstes sind wir alle zusammen auf den Alpenexpress gegangen. Nach diesem hatten wir dann wieder Freizeit bis um 18:15 wo Besammlung am Bus war. Anschliessend brachte uns der Busfahrer zum Restaurant Stadtmühle wo es noch für jeden eine Pizza gab. Es haben alle gemütlich miteinander geredet und langsam sind dann alle Stück für Stück müde nach Hause gegangen.

Die RJBL Mitglieder möchten sich noch alle bei dem Vorstand dafür bedanken das wir diesen tollen Ausflug machen durften.

Sascha Lange und Lucio Steinger

 

Ausserordentliche Generalversammlung

Am Montag, 4. Juni 19.15 Uhr fand in unserem Probesaal Gestadeck in Liestal eine ausserordentliche GV statt.

Wir spielten zuerst ein paar Lieder, um den Eltern zu zeigen, was wir draufhaben. Danach besprachen wir ein paar Dinge:

Das neue Probelokal in Liestal (in der Musikschule): die Musikschule Liestal stellt uns ein Lokal zur Verfügung. Darin darf geprobt werden und  für unsere viele Noten, haben wir sogar einen Schrank.
Einzig für die Instrumente, Kleider, Uniform etc, muss noch eine Lösung gesucht werden.
Darüber wurde abgestimmt: einstimmig wurde der Wechsel des Probelokals angenommen.

Die kommende Reise in den Europapark war das zweite Thema. Ursprünglich war die Idee, gratis in den Europapark zu kommen. Dafür hätten wir unser musikalisches Talent eine Stunde lang präsentiert. Leider hat der Europapark an allen Wochenenden schon viele solcher Musikgruppierungen, dies kommt also nicht in Frage.
Der Vorstand hat grosszügiger Weise beschlossen, dass wir den Ausflug trotzdem machen und der Eintritt aus der Vereinskasse bezahlt wird.

Am Ende gab es noch einen schönen Apèro, welchen wir alle genossen haben.

Flavio Scopel

GV Raiffeisenbank

Wie jedes Jahr hat die RJBL die Ehre an der Generalversammlung der Raiffeisenbank in Lausen, die Gäste vor Beginn musikalisch zu unterhalten. Dabei spielten wir die altbekannten Klassiker aus unserem Repertoire, sowie auch neue Stücke aus unserem «Ohrwürmer»-Konzertprogramm. Der Baselbieter Marsch machte den Abschluss des diesjährigen Ständelis. Als wir begannen die Strophen des Baselbieterlieds zu singen stand die komplette Halle auf und sang mit, was ein glorreicher Abschluss dieses Konzerts war.

Andrin Strübin

 

Unterhaltungskonzert “Ohrwürmer”

„Ohrwürmer“, kleine Tierchen die sich im Ohr festsetzen und immer wieder den gleichen Impuls im Menschen auslösen. Einen repetitiven und bisweilen sogar Nerv tötenden Impuls.

Und nun haben sich auch die SML (Stadtmusik Liestal) und die RJBL (Regionale Jugendband Liestal) einen solchen Ohrwurm eingefangen. Es handelt sich aber weder um eine bakterielle Infektion noch um eine virale. Es ist bloss das Motto für das Unterhaltungskonzert, welche traditionellerweise immer Ende April stattfindet.
Die MuKos (Musikkommissionen) der beiden Harmoniemusiken suchten die grössten und fettesten Ohrwürmer der vergangenen Jahre heraus und präparierten sie, um dem Publikum ein lang nachklingendes Erlebnis zu bereiten.
Dank der guten Infrastruktur des Pfarreisaals in Liestal wurde das Konzert zu einem musikalischen wie auch Besuchermässigen Highlight der diesjährigen Konzertsaison.

Das Konzert an sich selbst folgte einem einfachen aber auch durchdachten Konzept. Zuerst spielte die RJBL, welche erstmals unter der Leitung von Michael Ferner, ein Konzert aufführte. Mit dem Stück Dakota wurden die Besucher auf einen Ausritt in die Prärie mitgenommen und konnten beinahe zuschauen wie sich die Indianer auf die Jagd nach Bison gingen. Es folgten die feurigen Rhythmen von „Mambo Nr. 5“ und das in die Kindheit zurück versetzende „Pippi Langstrumpf“. Zum Abschluss folgte dann noch „Lemon Tree“.

Im zweiten Teil nahm sich die Stadtmusik Zeit die aufmerksamen Ohren der Zuhörer und Zuhörinnen gerecht zu werden. Mit Stücken wie „Brazil“ oder „Another Brick in the Wall“ konnten sie, die nach dem Auftritt der RJBL anspruchsvoll gewordenen Ohren besänftigen.

Wie jede gute Aufführung bestand auch diese aus drei Teilen. Im dritten und somit auch letzten „Akt“ musizierten die SML und RJBL zusammen. Zuerst dirigiert von Michael Ferner und dann von Natalie Trittibach. Mit Kompositionen wie „ Bohemian Rhapsody“, „Abba Gold“ oder „Born to be Wild“ vermochten sie einen bleiben Eindruck zu hinterlassen.

Nach dem Konzert war die Stimmung heiter und gelöst. Die letzten Getränke wurden getrunken und die verbleibenden Speisen verspeist. Auch das plötzliche Gewitter konnte der Stimmung keinen Abbruch tun.
Und so wandelten am Schluss alle verpflegt und mit sicher einem Ohrwurm mehr, durch die warme Frühsommernacht, nach Hause.

Timon Bischofberger

RML Einweihungsfest

Am 21. April fand das Einweihungsfest der Regionalen Musikschule in Liestal statt. Es war ein warmer, sonniger Samstag und die RJBL hatte die Ehre ein kleines Ständeli zu spielen.

Wir spielten ein paar Stücke, die wir mit Michael zusammen für unser «Ohrwurm»-Konzert, einstudiert haben. Nach dem Auftritt wurden wir noch mit einer saftigen Bratwurst belohnt und genossen noch den Nachmittag mit dem besichtigen der neuen Musikschule.

Andrin Strübin